Stahlbau

Konstruktion in 3D (Layout + Detail)

Statische Berechnungen (Stabwerk + Anschlussbemessung) nach DIN EN 1993 (RSTAB, RFEM)

Fertigungsunterlagen

Stücklisten und Materialauszüge

Dokumentation als Vorlage zur Prüfstatik

Ausschreibungsunterlagen

Angebotsvergleiche, Vergabeempfehlungen

Statische Berechnung, Beispiel, Stahlbau, Stahlträger

Was ist eine statische Berechnung?

Eine Statische Berechnung (umgangssprachlich auch Statik) ist die Berechnung der Kräfte, Spannungen und Verformungen einer Konstruktion beispielsweise im

  • Bauingenieurwesen (Baustatik),
  • Maschinenbau,
  • Schiffbau (Längsfestigkeit, Querfestigkeit).

Ziel ist es, festzustellen, ob die Konstruktion mit ausreichender Sicherheit und nicht unter der geplanten Belastung versagen (brechen, knicken usw.) wird, oder zu untersuchen, welche Belastungen die Konstruktion aushält, ohne zu versagen. Die Belastungen und Materialkennwerte werden mit Teilsicherheitsfaktoren beaufschlagt, um unter anderem Vereinfachungen des jeweiligen Berechnungsverfahrens sowie Streuungen der Lastannahmen und Materialeigenschaften auszugleichen. Des Weiteren ist es Aufgabe der Statik, die Gebrauchstauglichkeit einzelner Bauteile zu gewährleisten (Verformungen und Schwingungen erträglich zu begrenzen).

Statische Berechnung, Beispiel, Stahlbau, Stahlträger


Was ist eine Festigkeitsberechnung?

Festigkeitsberechnungen gehören in das Teilgebiet der Festigkeitslehre (innerhalb der Technischen Mechanik) und werden an

  • einfachen Probekörpern (z. B. Stäben),
  • Balken,
  • Stabtragwerken,
  • Fachwerken,
  • Platten,
  • Membranen aber auch
  • komplexen mechanischen Konstruktionen

durchgeführt.

Festigkeitsberechnungen sollen stark und schwach beanspruchte Teile einer Konstruktion identifizieren helfen und führen damit zur Optimierung von Bauteilen. Gleichzeitig dienen sie als rechnerischer Nachweis der Sicherheit einer Konstruktion. Als Methode für Festigkeitsberechnungen eignen sich:

  • Graphische Verfahren (z. B. Seileckverfahren, Cremonaplan)
  • Analytischer Ansatz (z. B. Bernoulli-Balken, Rittersches Schnittverfahren)
  • Numerische Verfahren (z. B. Finite-Elemente-Methode (FEM)

Festigkeitsberechnung Schrauben, Welle, Online


Was ist ein Festigkeitsnachweis?

Der Festigkeitsnachweis ist eine zentrale Aufgabe bei der Auslegung von Bauteilen oder Bauwerken und wurde im Anschluss an Navier und Redtenbacher von Rebhann 1856 für die Balkentheorie auf Basis der Elastizitätstheorie klar formuliert. Er besteht darin, aufzuzeigen, dass die Belastbarkeit einer Konstruktion bzw. die Festigkeit des Werkstoffs ein Versagen unter den vorgesehenen Belastungen und den maßgebenden Bedingungen mit ausreichender Sicherheit ausschließen. Versagen kann dabei je nach den Anforderungen das Auftreten unzulässig großer oder irreversibler, z. B. plastischer Verformungen, von Mikroschädigungen oder eines Bruches bedeuten.

Der Festigkeitsnachweis, auch etwa Tragfähigkeitsnachweis genannt, wird entsprechend dem Stand der Technik und den anerkannten Regeln der Ingenieurkunst ("best practice"), je nach den Anforderungen und der Phase der Bauteilentwicklung, rechnerisch und/oder experimentell geführt.

Dynamischer, statischer Festigkeitsnachweis, Welle


Was ist ein Standsicherheitsnachweis?

Ein Standsicherheitsnachweis ist ein rechnerischer Nachweis der Stabilität, eine Berechnung mit den Methoden der Statik bzw. Baustatik und der technischen Mechanik oder der Geotechnik. Andere Ausdrücke für den Begriff Standsicherheitsnachweis sind: Nachweis der Standfestigkeit, Standfestigkeitsnachweis, Tragfähigkeitsnachweis, Tragsicherheitsnachweis, Stabilitätsnachweis (auch: statische Berechnung oder einfach „Statik“ genannt). In der Schweiz findet man es unter dem Oberbegriff "Sicherheitsplan".

Standsicherheitsnachweis Baden-Württemberg, BW, Bayern, Kosten, Erklärung